Bahlingen am Kaiserstuhl
Bahlingen ist ein idyllisch gelegenes Winzerdorf. Der Mittelpunkt unseres reizvollen Ortes ist geprägt von schmucken Fachwerkhäusern. Nur wenige Orte am Kaiserstuhl verfügen über so viele Fachwerkhäuser im Ortskern. So bildet die Kapellenstraße ein fast geschossenes Ensemble an Fachwerkhäusern.
Die evangelische Pfarrkirche ist eine der ältesten Kirchen in der Gegend.
Alle zwei Jahre wird das Hoselipsfest gefeiert. Der Hoselips ist eine kleine grimmig dreinschauende Figur, die zum Symbol des Bahlinger Weinbaus wurde. Das Hoselipsfest ist eines der taditionellen Wein- und Dorffeste, die Mitte der siebziger Jahre aufgekommen sind und heute noch in den Gassen und Höfen des Ortes gefeiert wird. Der Ortskern von Bahlingen verwandelt sich dann in eine blumenreich geschmückte Feststraße. Rechts und links in den Höfen bieten die Gruppierungen und Vereine aus dem Dorf ihre Spezialitäten an. Und natürlich findet man überall den Bahlinger Wein. Auch der neue Süße wird in vielen Höfen ausgeschenkt.
Bahlingen liegt sehr zentral. Es gibt Verbindungen um den Kaiserstuhl herum, als auch nach Schelingen in den Kaiserstuhl hinein. Die Kaiserstuhlbahn fährt ebenfalls durch Bahlingen.
Die
traditionelle Weinbaugemeinde liegt am östlichen Kaiserstuhl inmitten
von sanften Rebhängen im sonnigen Süden Deutschlands.
Eine stattliche Zahl an Handwerks-, Handels- und Gewerbebetrieben bieten
gern ihre Dienste an. Produkte aus dem Bereich Feinmechanik werden hier
gefertigt und finden Kunden in der ganzen Welt.
Geschichte:
Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 762 zurück. Seit 1415 gehört Bahlingen zur Herrschaft der Markgrafen von Baden. Im 30-jährigen Krieg verliert die Gemeinde den Großteil ihrer Bevölkerung (3/5 der Häuser sind 1648 zerstört). Um das Land neu zu besiedeln, wirbt der Markgraf von Baden Bauern und Handwerker aus der Schweiz (Basel, Bern und Zürich) an. Durch die Kriege des französischen Königs Ludwig XIV. wird Bahlingen gegen Ende des 17. Jahrhunderts noch einmal fast völlig zerstört.
