Kaiserstühler Weinlage "Gestühl"
Die Lage Gestühl gab dem Kaiserstuhl vielleicht seinen Namen: nach Überlieferungen sollen im Gewann Gestühl bei Sasbach früher Fürstengerichte abgehalten worden sein. Dabei taucht der Name des deutschen Königs Otto III immer wieder auf. Allerdings gibt es keine gesicherte Verbindung zwischen den Fürstengerichten im Gestühl und dem Namen Kaiserstuhl.
Gemarkung Leiselhim |
Weine von der Lage
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| Boden: | Vulkangestein + Löß |
Winzergenossenschaft Leiselheim | |
| Fläche: | Fläche: 96 ha | ||
| Neigung: | hängig-steil | ||
1768 wurde auf die Bitte des Markgrafen von Baden hin mit der
Anpflanzung von Reben in der Leiselheimer Gemarkung Gestühl begonnen.
Bereits nach wenigen Jahren galt der Wein aus dieser Lage als einer der
Besten des Kaiserstuhls. Doch die hohe Bodenfeuchte machte den Winzern
zu schaffen. Erst durch das Anlegen von Entwässerungsgräben konnte der
Weinbau an dieser Stelle dauerhaft betrieben werden.
1945 wurde mit dem Pflanzen der
Ruländerreben begonnen,
die für Spitzenqualitäten sorgten.
Seit 1969 wird dieser Wein unter der Lagenbezeichnung "Gestühl"
vermarktet.
Gemarkung Jechtingen
Boden: Vulkangestein + Löß
Fläche: 8 ha
Neigung: hängig-steil
Ausrichtung: W-S
Großlage: |
Vulkanfelsen |
Bereich: |
Kaiserstuhl |
Anbaugebiet: |
Baden |
