Am Limberg

Geschichte und Geologie: Wanderung am Limberg

Eine sehr interessante Wanderung beginnt am Parkplatz am Rhein bei Sasbach. Diese Wanderung ist sehr abwechslungsreich.

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  • für Geologen bieten sich einige Steinbrüche, die einiges über die Vulkanaktivitäten um den Kaiserstuhl verraten
  • für Botaniker finden sich eine Reihe von Pflanzen
  • historisch interessierte erfahren einiges über die lange Geschichte der Limburg
  • für Kinder gibt es  spannende Informationstafeln über das Geschehen in der Natur
  • und für alle bietet der Weg Abwechslung und herrliche Aussichten.
Wandern am Limberg Karte

Der Weg ist einfach zu gehen, es gibt ein paar Steigungen und die Route ist einfach zu finden: ein Löwenkopf markiert die Strecke.

Der Weg beginnt am Parkplatz und windet sich mit Stufen aus Eisenbahnschwellen serpentinenartig hinauf bis zur Limburg. Zur Frühlingszeit säumen Teppiche von Veilchen den Weg hinauf. Diese werden dann von den Blüten der Schlehe abgelöst. Von der Limburg sieht man den Rhein, der die Grenze zu Frankreich darstellt. Seit dem Wegfall der Grenzkontrollen  gibt es am nahen Grenzübergang auch kaum mehr ein Zeichen, dass man die Bundesrepublik verlässt.

Der Weg führt weiter durch ein Mauertor, wir passieren einen alten Bunker aus alten Zeiten. Dieser Bunker gehörte zum Westwall – einer der großen Befestigungsanlagen vor und währen des zweiten Weltkriegs. Nach Kriegsende wurden die Bunker von den Franzosen gesprengt und stehen heute als Erinnerung an diese harte Zeit. Ein kleiner Abstecher führt dann zu einem Steinbruch, der nicht nur für Geologen interessant ist. Den Weg im Wald säumen Infotafeln die den Kreislauf der Natur anschaulich darstellen.

Nachdem die Waldzone verlassen wurde, eröffnet der Breisgaublick einen Rundblick nach Norden, Osten und Süden. Ein Stück weiter findet man die Reste eines keltischen Walls.

Der Vogesen- und Kaiserstuhlblick bieten (wie die Namen schon andeuten) jeweils lohnende Aussichten in verschiedene Richtungen. Vorbei an der Ruine der alten Limburg führt der Weg dann wieder zur Straße. Hier hat man die Möglichkeit die Tour abzukürzen.

Andernfalls man folgt dem Weg auf den Lützelberg. Dort steht unter einer mächtigen Linde (Naturdenkmal) ein Wallfahrtskapelle mit einer Schmerzensmadonna.

Der Rückweg von Sasbach kann dann noch durch den Auenwald ausgedehnt werden.

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