Obernai

Obernai ist für die Touristen da

Obernai heißt Obernheim auf Deutsch. Die Bewohner von Obernai und Umgebung nennen den Ort Ewer’nahn, jedoch sind weitere elsässische Bezeichnungen wie Ewer’nah, Ower’nah, Ower’nahn in Gebrauch.

„Eine Bestimmung von Obernai ist es, für die Touristen da zu sein“ – so steht es auf der Website von Obernai. Tatsächlich ist Obernai ein Touristenmagnet erster Güte. Seine mittelalterlichen Häuser in der alten Stadtanlage laden gerade zum flanieren ein.

Vom zentralen Parkplatz gelangt man in wenigen Minuten durch den Stadtmauerring direkt in die belebte Innenstadt von Obernai.

Am Marktplatz steht das zum Restaurant umgebaute ehemalige Kornhaus (frz. Halle aux blés) von 1554.

 

Obernai verfügt auch über einen der für das Elsass so typischen Sechs-Eimer-Brunnen aus der Zeit der Renaissance von 1579.

Eng mit der Geschichte von Obernai verbunden ist das Kloster St. Odilien:

In Ehnheim (dmals für Obernai) wurde Odilia als Tochter des Grafen des Elsaß geboren. Da anstelle des gewünschten Sohnes Odilia, zudem noch blind, geboren wurde, wollte Athich sie töten lassen. Doch ihre Mutter ließ Odilia in das Kloster Baume-les-Dames nach Burgund schaffen und dort taufen. Daraufhin erlangte Odilia der Überlieferung nach das Augenlicht. Bruder und Mutter brachten sie nach Ehnheim zurück. Odilia gründete um 700 das Kloster St. Odilien, da bis heute ein namhafter Wallfahrtsort ist, der vor allem bei Sehschwächen Heilung bringen soll. das Kloster St. Odilien ist nur wenige Kilometer von  Obernai entfernt und ist auf jeden Fall einen Abstecher wert.

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