Kaiserstühler Winzergenossenschaften

Die Winzergenossenschaften am Kaiserstuhl

Gemeinsam sind sie stark:

Viele Winzer am Kaiserstuhl lassen Ihren Wein in einer Winzergenossenschaft ausbauen. So kann die ganze Erfahrung der Kellermeister dem Ausbau bester Weine zugute.  Die Geschichte der Winzergenossenschaften geht auf den Pfarrer Heinrich Hansjakob in Hagnau am Bodensee zurück. Dieser gründete 1881in Hagnau die erste Winzergenossenschaft.  Die Schaffung der Genossenschaften folgte aus der wirtschaftlichen Not heraus. Gemeinsam konnte man die anstehenden Probleme besser meistern: billige Weinimporte und die im 19. Jahrhundert weit verbreitete Weinpanscherei bereitete den Winzern wirtschaftliche Schwierigkeiten.

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Genossenschaften wurde nach dem zweiten Weltkrieg gelegt: die Mitglieder der badischen Winzergenossenschaften einigten sich auf eine freiwillige Ertragsbeschränkung. 90 Liter pro ar sollen als Ertragsobergrenze eingehalten werden. Dadurch kann seit dieser Zeit ein hoher Qualitätsstandard  eingehalten werden.

Wie sich die Genossenschaften den Marktgegebenheiten anpassen müssen, zeigt auch die heutige Zeit sehr deutlich: Die Konzentration im Lebensmittelhandel zwingt auch heute die Genossenschaften zu Veränderungen. So wird bereits über eine gemeinsame Vermarktungsstrategie nachgedacht. Eine zentrale Vermarktung könnte bei den wenigen großen Lebensmittelketten wesentlich besser auftreten und ein gegenseitiges Unterbieten der Preise  könnte so vielleicht verhindert werden.

Sie sind auch offen für alles:

Damit Sie auch am Wochenende die Gelegenheit haben, den guten Kaiserstühler Wein zu probieren (und natürlich zum Weinkauf), haben die Genossenschaften schon 1989  die Aktion Offener Winzerkeller ins Leben gerufen. Unter diesem Motto haben die Winzergenossenschaften im Wechsel Ihre Keller geöffnet.

Dabei wird den Besuchern nicht nur die Möglichkeit der Weinprobe geboten, sondern die Betriebe wissen ihre Gäste zu verwöhnen. Die kulinarische Vielfalt wird von Vereinen oder Gastronomen oft besonders hervorgehoben. An vielen Offenen Winzerkellern wird live Musik geboten. Das Repertoire reicht von Trachtengruppen und Winzerkapellen über Jazz und Swing bis zum Disco-Sound. Auf diese Weise gestaltet jede Kaiserstühler Winzergenossenschaft ein besonderes Event.

Doch neben dem Event stehen die Aufklärung und die Transparenz über den Anbau und die Produktion des Kaiserstühler Weins im Vordergrund der Veranstaltungen.  Bei einer Führung durch den Keller oder einer Fahrt durch die Rebberge wird schnell deutlich, dass es sich bei dem Kaiserstühler Wein um ein Produkt handelt, das eine außergewöhnliche Natur in Verbindung mit einem besonderen Klima am Kaiserstuhl hervorbringt.

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