Breisach

Blick auf Breisach mit dem Münster

Breisach - mit seiner wechselvollen Geschichte

Die Geschichte Breisachs reicht über 4000 Jahre zurück. Seit der Jungsteinzeit wurde der Breisacher Münsterberg kontinuierlich besiedelt. Der Name der kleines Stadt Breisach geht zurück auf „brisin-ac“, was bedeutet „Wasserbrecher“ – der Felsenberg an dem sich das Wasser bricht. Die Stadt Breisach wurde um 369 n. Chr. gegründet. Die Römer erkennten die herausragende strategische Bedeutung des Breisachberges und errichteten auf „Mons Brisiacus“ ein Kastell. Jedoch, das Kastell wurde von den Alemannen um 400 n. Chr. erobert und teilweise zerstört.

Immer wieder wurde Breisach aufgrund kriegerischer Akte zerstört. Auch im zweiten Weltkrieg wurde Breisach zu 85% zerstört. Dennoch begegnet dem Besucher heute bei einem Rundgang viel historisches. Das historische Stadtbild konnte annähernd wieder aufgebaut werden.

Das Münster St. Stephan

Weithin von allen Seiten zu sehen: Das St. Stephansmünster (12. – 15. Jahrhundert) mit dem hochgotischen Chor (um 1300), unter dem sich die offene Krypta, seit 1978 Gedenkstätte der Zerstörung Breisachs im Zweiten Weltkrieg und dessen Wiederaufbau, befindet, und mit der spätgotischen Westhalle (ca. 1350 – 1480), beherbergt bedeutende Werke großer Künstler: den aus Lindenholz geschnitzten Hochaltar des Meisters H.L. (Hans Loi) von 1523/26, den 1500 fertiggestellten Lettner aus gelbem Sandstein, den silbergetriebenen Reliquienschrein der Gebeine der Stadtpatrone Gervasius und Protasius (1496) und schließlich das Wandgemälde ‚Das Jüngste Gericht‘ (1488-1491) von Martin Schongauer, dem weltberühmten Maler und Kupferstecher aus Colmar.

Blick vom Rhein auf Briesach
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